
Flammkuchen-Fladen – klingt ein bisschen wie eine Kreuzung aus zwei Klassikern, und genau das ist es auch. Ich würde sagen: die rustikale Schwester des Flammkuchens, ein kleines bisschen dicker, ein kleines bisschen bodenständiger, aber dafür genauso lecker!
Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan von Rezepten, bei denen es nicht ganz so streng zugeht. Und dieser Fladen gehört definitiv dazu. Kein hauchdünner Boden, bei dem man Angst hat, ihn beim Belegen zu zerreißen – sondern ein schön fluffiger Teig, den man einfach nach Lust und Laune mit dem belegen kann, was der Kühlschrank gerade hergibt. Klassisch mit Schmand, Zwiebeln und Speck? Immer gerne. Aber auch vegetarisch mit Lauch und Käse, oder herbstlich mit Birne und Walnüssen… der Fantasie sind echt keine Grenzen gesetzt.
Oder so wie hier: https://liveandlaughagain.de/2020/10/14/schnelle-kuerbisfladen/
oder hier: https://liveandlaughagain.de/2020/10/27/fladen-mit-feigen-und-feta/
Ich habe das Rezept das erste Mal an einem dieser „Ich habe Hunger, aber keine Lust auf Pizza“-Abende ausprobiert. Und was soll ich sagen – ich war sofort begeistert. Der Teig ist schnell gemacht, braucht keine große Gehzeit und lässt sich auch problemlos vorbereiten. Und geschmacklich ist er einfach der perfekte Kompromiss zwischen knusprigem Boden und fluffigem Fladenbrot.
Besonders praktisch finde ich übrigens, dass sich die Fladen super schnell im Ofen zubereiten lassen. Für Gäste kann man mehrere kleine Fladen machen und verschieden belegen, das kommt immer gut an. Und Reste (wenn es überhaupt welche gibt) lassen sich auch kalt super snacken.
Also wenn ihr mal Lust auf etwas habt, das irgendwo zwischen Pizza, Fladenbrot und Flammkuchen liegt – probiert diesen Flammkuchen-Fladen unbedingt aus. Ich verspreche euch: Er wird schneller verschwunden sein, als ihr „Flammkuchen-Fladen“ sagen könnt 😄
Schnelle Flammkuchen-Fladen
Flammkuchen-Fladen – klingt ein bisschen wie eine Kreuzung aus zwei Klassikern, und genau das ist es auch. Ich würde sagen: die rustikale Schwester des Flammkuchens, ein kleines bisschen dicker, ein kleines bisschen bodenständiger, aber dafür genauso lecker!
Zutaten
- 450 g Mehl
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 250 ml warmes Wasser
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 1 Zwiebel
- 150 g Schinkenwürfel
- 200 g Schmand oder Creme Fraiche
- Rukola nach Geschmack
- 1 Zwiebel
- Salz
- Pfeffer
Und so gehts
Für den Teig verarbeitetet ihr das Mehl zusammen mit der Trockenhefe, dem Wasser, Zucker und Salz in einer großen Schüssel zu einem glatten Teig. Diesen anschließend für ca. 45 Minuten mit einem Handtuch bedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Ich stelle dafür den Ofen meistens für 5 Minuten auf 50°C, schalte ihn danach aus, stelle die abgedeckte Schüssel hinein und lassen den Ofen einen kleinen Spalt offen. Hierfür klemme ich einfach einen Topfhandschuh zwischen die Öffnung.
In der Zwischenzeit könnt ihr bereits den die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
Den Schmand mit etwas Salz (nicht zu viel, die Schinkenwürfel sind meist salzig) und Pfeffer cremig rühren.
Den Ofen auf 250°C Umluft vorheizen.
Den Teig nochmal ordentlich durchkneten und in 4-6 gleichgroße Stücke abteilen. Aus jedem Stück ein Bällchen formen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche flach drücken. Zwei- dreimal mit einem Nudelholz ausrollen und anschließend mit den Händen in die gewünschte Form ziehen.
Die Fladen großzügig mit der Creme bestreichen, Schinkenwürfel und Zwiebelringe darüber verteilen.
Die Fladen nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und für ca. 10-15 Minuten backen.
Nun den Rukola waschen und nach dem backen über den Fladen verteilen.



